LHG fordert:


Seit Montag wird das Darmstädter Schloss im Rahmen des sogenannten „Bildungsstreiks“ besetzt. Die Liberale Hochschulgruppe Darmstadt spricht sich in aller Entschiedenheit gegen diese Maßnahme aus.

 „Wir fordern die Streikenden auf, das Schloss zu räumen.“, erklärt Martin Zittel, Vorsitzender der LHG Darmstadt. „Die Besetzung ist weder im Interesse der Mehrzahl der Studenten, noch wird dadurch irgendetwas an der Uni verbessert.“, ergänzt der Informatik-Student.

 „Wir begrüßen, dass die Universitätsleitung auch Verbesserungsbedarf bei den Bachelor- und Masterstudiengängen sieht und sich auch bereit erklärt, darüber mit Studentenvertretern zu diskutieren.“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der LHG Darmstadt, Konstantin Kloos.
„Dass die „Streikenden“ jedoch nicht bereit sind, auf diese Gesprächsangebote einzugehen, ist ein Skandal“, so Kloos.

 „Das Verhalten der Schlossbesetzer zeigt, dass sie nicht an Verbesserungen der Studienbedingungen oder einem Dialog mit der Universitätsleitung interessiert sind, sondern Streik und Protest nur als Event begreifen und für sich instrumentalisieren.“, erklärt Michael Ziegler, ebenfalls stellvertretender Vorsitzender der LHG Darmstadt.

Die Liberale Hochschulgruppe Darmstadt stellt daher die folgenden Forderungen an die Schlossbesetzer:

Raus aus dem Schloss!
Die Blockade von Unterrichtsräumen und Büros ist kein politisches Signal sondern nichts anderes als Hausfriedensbruch. Wir fordern daher alle Schlossbesetzer auf, die Räumlichkeiten im Schloss umgehend für den normalen Universitätsbetrieb freizugeben!

Keine weitere Behinderung von Lehrveranstaltungen!
Vorlesungen, Seminare und Übungen dürfen nicht wegen des „Bildungsstreiks“ ausfallen und Studenten wie Dozenten muss der uneingeschränkte Zugang zu Lehrveranstaltungen gewährt werden.

Kein Größenwahn!
Die Schlossbesetzer vertreten nicht die Interessen aller Studenten sondern stehen nur für eine kleine Gruppe – womöglich gar nur für sich selbst. Daher fordern wir die Schlossbesetzer auf nicht weiter im Namen aller Darmstädter Studenten Forderungen zu erheben.

Gesprächsangebote annehmen!
Die Leitung der Technischen Universität Darmstadt unter Prof. Dr. Prömel hat sich zu Gesprächen bereit erklärt, angeboten Raum für Diskussionsveranstaltungen zu schaffen und sogar vielen Forderungen zugestimmt, die im Rahmen des „Bildungsstreiks“ aufkamen. Wir fordern die Mitglieder des Studentenparlaments als Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden auf, ihr Mandat ernst zu nehmen und endlich in Dialog mit der Universitätsleitung zu treten!

 

Die Pressemitteilung im PDF-Format



Eingestellt von: Mitch am 0:24:19 3.12.2009

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